Ode an das Soca-Tal

Warm-up 2014 in Slowenien

Anfang Mai 2014 ging es nach 3 Jahren wieder einmal zum diesjährigen Paddel-Warm-up an die Soca. Was soll man noch sagen? Schon am Predilpass empfing uns Slowenien und der schneebedeckte Mangat mit einem atemberaubenden Alpenpanorama. Die smaragdblaue Soca und ihre kleine Schwester Koritnica warteten schon auf uns, um uns  einmal mehr zu bezaubern und ein Dauerlächeln ins Gesicht zu stanzen. Die Schönheit des Socatales läßt einem den Atem stocken. Wer hat nur diesen faszinierenden und wilden Landstrich so perfekt hinmodelliert?

web_startfriedhof2_05_2014Wie immer wurde Maksim und sein Camp Liza angefahren und es dauerte nicht lange da war die Crew komplett. Sabine, Uwe, Nysel aus Berlin, Birgit und der Blogbetreiber bereiteten sich auf die kommenden Paddeltage vor. Einfahren auf der Seilbahnstrecke. Danach Koritnica und Friedhofstrecke standen auf dem Programm. Alle WW-Highlights  wurden engagiert in Angriff genommen, aber auch Birgit und der Schlauchkanadier sollten ebenfalls nicht zu kurz kommen. Besonders der Friedhof hatte es bei gutem Wasserstand in sich! Danke an unsere Locals Zoran und an Irene, die uns die Linie vorgaben und die nötige Sicherheit vermittelten. War auch gut so, denn nach einem unnötigen Schwimmer des Blogverfassers hatte sich der geliehene Prijon Curve etwas in der Mitte des Flusses verklemmt. Die Bootsbergung erforderte doch ein wenig Mühe und Zeit und hätte sich ohne die Hilfe der Slowenen als schwierig erwiesen. Letztlich ging alles gut und wir hatten wieder eine aufregende aber wunderschöne Befahrung der an diesem Tag anspruchsvollen Friedhofstrecke gemeistert.

Unser Gumotex-Schlauchkanadier „Baraka“ wartete ebenfalls auf seine Saisonpremiere. Also ab auf die Seilbahn und mit der Herzallerliebsten und dem „Schlauchers“ auf den smaragdblauen Bach. Ein tolles Erlebnis, besonders wenn die Seilfähre und das Ein- und Ausschlingen auf Anhieb klappen. Vorbei an der Kernstelle „Frauenschlucker“ ging es mit viel Üben problemlos und spritzig runter nach Cesoca. Immer ein Genuss: Der Abschluss-Katarakt vor dem Ausstieg. Yeah!

Unser persönliches Highlight und ein toller Tipp von unseren Locals Irene und Zoran: Eine mehrstündige Wanderung in ein Seitental am Fuße des Triglavs im oberen Socatal. Sehr zu empfehlen und ein Terrain in dem man Hobbits, Elfen und Trolle hinter jeder Ecke vermutet.

Triglav Nationalpark

Triglav Nationalpark

Knapp eine Woche hat uns das zauberhafte Tal mit seinen freundlichen Einwohnern verwöhnt und verzaubert. Die Soca ist für uns Paddler das Maß aller Dinge. Neben dem kajaktechnischen Schmankerln ist das in den julischen Alpen gelegene Flußtal einfach ein Landschaftssechser. Soca wir kommen immer wieder, denn dieser Fluß und diese Landschaft sind ganz tief in uns drin!

 

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